Universität des dritten Lebensalters

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Mit Feder und Pinsel unseren Studenten

 

Warum ich an der Uni studiere

 

Vor einigen Jahren, als noch der eiserne Vorhang fest zugeschloßen war und unser einziger Kontakt mit der Außenwelt durch den Österreichischen Rundfunk möglich war, hörte ich in einer Sendung für die Frauen zum ersten mal von der Universität für Senioren. Diese Sendung hat mich sehr beeindruckt und ich konnte sie nicht vergessen.

Nach der politischen Wende im Jahr 1989 ging ich in die Rente, mein Ehemann starb und meine Kinder gründeten eigene Familien. So blieb ich allein.

Als ich von der Öffnung der Universität für Senioren hier in Bratislava erfuhr, hielt mich nichts mehr zurück; ich meldete mich gleich an diese an. Da ich in meinen Beruf als Tontechnikerin im Rundfunk und Theater viel mit der Kunst zu tun hatte, auch sehr gerne historische Bücher las und interessierte mich für Architektur und Archeologie, wählte ich die Kunstgeschichte. Ich bereute es nie, denn die Vorträge waren für mich sehr lehrreich.

Mein zweites Fach - Joga - wählte ich spontan. Da ich an rheumatisches Fieber erkrankte und konnte mich nur schwer und schmerzhaft bewegen, entschloß ich mich etwas dagegen zu tun. Und es war Joga, welche mir geholfen hat. Schon nach den ersten Vorträgen erkannte ich, daß meine Lebensweise ganz falsch war. Ich veränderte meinen Lebensstyl. Tägliches Turnen, viel Bewegung und gesunde Ernährung halfen mir wieder an die Beine.

Mein größter Wunsch ist weiter an der Uni studieren. Ich hoffe nur die Kraft und Gesundheit dazu zu haben.

 

Edita Dobáková

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